Testen der Raspberry Pi Kamera

Jetzt konnte ich doch nicht Widerstehen mir die Raspberry Pi Kamera anzusehen. Der große Vorteil gegenüber einer Webcam ist das sie out-of-the-box mit dem Raspberry Pi funktioniert und keinen USB-Anschluss belegt.

Kamera anschließen

Die Hardware Installation ist denkbar einfach und wird sehr schön im offiziellen Video erklärt:

Kamera aktivieren

Dies geht auch relativ flott. Erstmal Raspbian auf den aktuellen Stand bringen:

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sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Dann in der Konfig die Kamera aktivieren und neu starten

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sudo raspi-config

Zuerst „Enable Kamera“ und dann „Enable“ auswählen. Ihr werdet auch gleich gefragt ob ihr neu starten wollt.

Nach dem neu start könnt ihr dann Bilder mit

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raspistill -o image.jpg

und Videos der Länge von 10s mit

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raspivid -o video.h264 -t 10000

aufnehmen.

Beispiele:

Bild:
image_0012_20140306_153415
Video: Zum Beispielvideo.

Kamearbild streamen

Auf dem PC auf dem ihr empfangen wollt (Linux):

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nc -l -p 5001 | mplayer -fps 31 -cache 1024 -

(Für andere Betriebssysteme gibt es hier die Anleitung)

und danach auf dem Raspberry Pi streamen:

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raspivid -t 999999 -o - | nc [IP des clients] 5001

Leider verabschiedet sich dabei im Moment mein pi vom Netzwerk. Scheint so als wäre mein Netzteil zu schwach den Raspberry Pi, Kamera, WLan und alle anderen Geräte die bei mir mittlerweile am USB-Hub hängen zu bedienen. Hier muss wohl noch ein bisschen experimentiert werden :).

Wenn das Streamen gut läuft würde einer Einbindung in pimatic nichts mehr im Wege stehen.

Nachtrag:

Nach einem Wechsel des USB-Kabels von Netzteil zum Raspberry Pi in ein dickeres läuft das Streaming jetzt auch stabil.

 

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